Freude an Musik und Harmonie

Artikel in der Frankfurter Neuen Presse:

Die Schweißperlen der Tänzer verrieten beim Turnier des tanz-Clubs Blau-Gold Langen, wie anstrengend der Tanzsport ist. Der Wiener Walzer kostet besonders viel Kraft.

Von Nicole Jost

Eva Pohl und Rainer Flatter tanzten in der TV-Turnhalle beim Standarttanzturnier des TC Blau-Gold auf Platz vier in der Hauptgruppe B II. Foto: Jost

Eva Pohl und Rainer Flatter tanzten in der TV-Turnhalle beim Standarttanzturnier des TC Blau-Gold auf Platz vier in der Hauptgruppe B II. Foto: Jost

Langen.

Mit harmonischen Schritten, einer Körperhaltung mit elastischer Spannung und lächelnd tanzten die Paare über das Parkett der TV-Turnhalle. Die Herren mit polierten Schuhen und Frack, die Damen in feinen Kleidern, oftmals mit Strass oder Federn verziert – ein schöner Anblick.

Dass der Tanzsport durchaus nicht so leicht ist, wie es immer aussieht, verrieten die Schweißperlen, welche die meisten Standardtänzer auf der Stirn hatten. “Ja, das stimmt, besonders der Wiener Walzer kostet viel Kraft”, sagte Eva Pohl von einem der vier Langener Tanzpaare, die beim vereinseigenen Turnier des Tanz-Clubs Blau-Gold Langen an den Start gingen.

Gleich fünf Wettbewerbe in verschiedenen Alters- und Leistungsklassen richtete der Traditionsverein aus, bei denen 33 Paare aus ganz Hessen an den Start gingen. Sie alle stellten sich den strengen Augen der Wertungsrichter, welche die richtigen Schritte, die Haltung, den Ausdruck und auch die Musikalität der Paare bewerteten.

Ein erfolgreiches Debüt legten Jörg Schütrumpf und Manuela Künster auf das Parkett. Sie stellten sich vor heimischer Kulisse erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit und der Wertung der Richter und waren gleich erfolgreich: Sie belegten einen guten vierten Platz. Den vierten Platz hatten die Gastgeber für dieses Turnier wohl gepachtet, denn auch Rainer Flatter und Eva Pohl wurden in der Hauptgruppe II B Vierte und Rüdiger und Birgitta Karl, ertanzten sich in der Klasse Senioren I C den gleichen Platz.

Damit waren alle zufrieden: “Das Ziel ist es immer, in die Endrunde der besten Sechs zu kommen, in der die Richter dann offen werten”, erklärte Rüdiger Karl. Für Eva Pohl macht den Reiz des Tanzens die Freude an der Bewegung, die Musik und die Harmonie mit dem Partner, aus. Slowfox ist ihr Lieblingstanz.

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